Teil 2: Die Macht des digitalen Zettelkastens 11 Monaten ago

Die Idee und Magie des Zettelkastens haben wir bereits erläutert. Hier schauen wir über das klassische Konzept hinaus und zeigen anschließend die konkreten Vorteile der digitalen Umsetzung durch Auratikum. 

Was bringt die digitale Verwandlung von Luhmanns Idee?

Der digitale Transfer der Zettelkastenmethodik hin zur Webapplikation Auratikum begünstigt die Schaffung des kreativen Moments der Innovationsfindung immens, da die digitale Technik der analogen Zettelsammlung sowohl in Bezug auf die Geschwindigkeit als auch die Visualisierung weit überlegen ist. Inwiefern Auratikum sein Potential zur Innovationsgebung konkret entfaltet, kann im Folgenden an drei Stellen gezeigt werden:

Eigenleben im Archiv

Bei steter Benutzung wächst Auratikums Archiv kontinuierlich an und die Suchfunktion macht jene „Relationsmöglichkeiten“ unmittelbar sichtbar. Nach entsprechender Pflege entwickelt das Archiv ein Eigenleben und überrascht in der Schlagworteingabe regelmäßig.

Visualisierung der Gliederung

Durch die Strukturierung des Erforschten in eine sinnvolle Reihenfolge, die die Argumentation des geplanten Textes vorzeichnet, gelingt die Veranschaulichung von selbst umfangreichen Inhalten. Auratikums Visualisierung begünstigt das selbstständige Nachdenken über die Inhalte hinaus.

Beispiel: Eine Forschungsarbeit über den Begriff der Authentizität ist von der Problematik begleitet, dass dieser Begriff eine Genese von mehr als zweitausend Jahren mit sich bringt. Diese Entwicklung muss nachgezeichnet und verstanden werden, bevor es zur selbstständigen Beschäftigung und Anwendung des Terminus kommen kann. Auratikums Gliederungsfunktion befähigt die Forschenden zu jener Selbstständigkeit.

Regieanweisungen am Schreibtisch

Der gedankliche Aufbau einer Arbeit ist dem ständigen Wandel unterworfen. Spontane Ideen manifestieren sich, kurze Anmerkungen möchten eingepflegt werden und die vorherige Platzierung mancher Argumente erscheint plötzlich nicht mehr unmittelbar einsichtig. Jene Änderungen haben gemeinsam, dass sie einerseits nicht umfangreich genug sind, um für sie einen eigenen Zettel im Archiv anzulegen, andererseits aber für das Textprojekt konstitutiv sind.

Dieser paradoxen Arbeitssituation wird die Schreibtischfunktion durch die Möglichkeit, jene Änderungen direkt in den Fließtext einzufügen, gerecht. Sie ermächtigt die Forschenden sich einen ausführlichen Schreibbegleiter mit detaillierten „Regieanweisungen“ zu schaffen.

Die Beschreibung in den Bereichen des Archivs, der Gliederung und des Schreibtisches zeigen, dass Auratikum die Innovationsfindung aufgrund seiner inhärenten Systematik in jedem Arbeitsschritt stark begünstigt.

Welche Vorteile bietet Auratikum als digitale Zettelkasten-Anwendung?

Auratikum ist das digitale Zettelkasten-Werkzeug für alle Forschenden, die endlich Ordnung und Struktur in ihren wissenschaftlichen Arbeitsprozess bringen möchten. Doch wie genau unterstützt euch Auratikum dabei? Und was macht Auratikum eigentlich einzigartig?

Der Zettelkasten eignet sich zur Archivierung, Strukturierung und weiteren Verarbeitung großer Mengen an Informationen, die etwa im Rahmen einer Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit Anwendung finden. Auratikum bietet Studierenden, Promovierenden und eigentlich jedem, der mit vielen Informationen und Daten zu arbeiten hat, eine vollständig digitalisierte Umsetzung der von Luhmann inspirierten Zettelkastenmethode. Mit Auratikum können alle Notizen, Zitate, Ideen und Gedanken in einer modernen Web-Applikation von überall auf der Welt in jedem internetfähigen Gerät verwaltet und weiterentwickelt werden.

Welche Funktionen bietet Auratikum konkret?

Vier Hauptfunktionen stehen Forschenden mit Auratikum zur Verfügung.

  1. Im Archiv können alle Notizen und Ideen in Zettelform gespeichert werden. Jeder Zettel besteht aus einer Überschrift, einem Freitextfeld, einer Literaturangabeoption und einem Schlagwortbereich. Die Verschlagwortung ermöglicht die spätere Suche nach einzelnen Zetteln oder Gruppen von Zetteln, die inhaltlich zusammen gehören. Auch farbliche Markierungen der Zettel sind möglich – etwa um aufeinander aufbauende Argumente zu kennzeichnen oder einen Gedankengang besonders hervorzuheben. Das Archiv bietet auf diese Art und Weise diverse Möglichkeiten zur Strukturierung von Rechercheergebnissen und eigenen Ideen und schafft die Basis für die spätere Arbeit mit den selbst eingepflegten Inhalten. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der Verlinkung zweier Zetteln und der Anlage einer Zettelsequenz (Folgezettelreihe). 
  2. Über die Gliederungsfunktion lässt sich der Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit unmittelbar innerhalb von Auratikum visualisieren und planen. Mit einem Klick lassen sich Gliederungspunkte zur Ansicht hinzufügen und beliebig ordnen oder verschieben. Anschließend können die zum jeweiligen Abschnitt gehörenden Zettel per Drag & Drop in der Gliederung platziert werden. Innerhalb von Sekunden lässt sich so zu jeder Zeit im wissenschaftlichen Arbeitsprozess eine übersichtliche Struktur der Arbeit abbilden.
  3. Auf dem virtuellen Schreibtisch werden alle Überschriften und Zettelinhalte in der festgelegten Reihenfolge in einen Fließtext überführt. Etwaige Änderungen der Inhalte oder der Gliederung werden dabei in Echtzeit auf dem Schreibtisch übernommen, sodass maximale Flexibilität gewährleistet ist. Dieser Schritt leitet den Schreibprozess ein, welcher anschließend über die Exportfunktion in gängigen Textverarbeitungsprogrammen fortgesetzt werden kann.
  4. Die integrierte Referenzverwaltungsfunktion erstellt im Handumdrehen passgenaue Literaturverzeichnisse und bietet die Wahl aus mehr als 8000 Zitationsstilen. Per Drag & Drop lassen sich Referenzinformationen (sowie Zettel aus anderen digitalen Zettelkästen) bequem innerhalb von Auratikum integrieren. Es werden alle gängigen Softwarelösungen wie Citavi, Bibtex, CSL JSON,  Endnote,  Evernote, Mendeley, ZKN3 (Daniel Luedecke) und Zotero unterstützt.

Von der Notizensammlung, über die Gliederung und das Schreibmanagement bis hin zur Referenzverwaltung begleitet Auratikum Forschende wie ein persönlicher Assistent über alle Phasen der wissenschaftlichen Innovationsfindung hinweg.

Ein Video-Tutorial zu den wichtigsten Funktionen von Auratikum findet ihr hier und unsere Kernfeatures als Mini-Videos hier.

Falls darüber hinaus noch Fragen offen sind, hilft ein Klick auf das „?“-Symbol oben rechts innerhalb der App oder ihr schreibt uns einfach direkt über unseren In-App-Chat.

Was unterscheidet Auratikum von anderen Zettelkasten-Anwendungen wie ZKN3 (Daniel Luedecke), Evernote oder Mendeley?

Kernunterschied ist unsere Arbeitsphilosophie: Bei uns beginnt der Denkprozess nicht mit den Formalia, wie etwa der Referenz oder der Gliederung, sondern mit den eigenen Gedanken, Ideen oder Zitaten.

Diese werden auf Zetteln mit Überschrift und Schlagworten gesammelt und können optional mit einer Referenz versehen werden. Alle Referenzen werden in unserem Referenzmanager im Hintergrund gespeichert und können dort nachbearbeitet, ergänzt oder als BibTex importiert und wieder exportiert werden.

Durch die an Niklas Luhmann orientierte Systematik ist unabhängig von der Größe des Zettelkastens jeder Gedanke und die damit zusammenhängenden Ideen schnell gefunden und das berühmte Zettelchaos mit vielen Textdateien und einem „Wo-hab-ich’s-nochmal-notiert?“ gehört der Vergangenheit an. Darüber hinaus ist die Erstellung des persönlichen Schreibbegleiters ein Unikum: Hier kann mit der eigenen Gliederung und eigenen „Regieanweisungen“ der Text von der Einleitung bis zum Fazit durchgeplant werden.   

Im Gegensatz zu den meisten gängigen Zettelkastensystemen wird zur Nutzung von Auratikum keinerlei Software-Installation benötigt. Auratikum kann mit einem Browser auf allen Windows, Mac, Linux-Computern oder Tablets genutzt und geöffnet werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der intuitiven Navigation, die durch die moderne und zugleich schlanke Benutzeroberfläche ermöglicht wird. Ohne überfrachtet zu wirken, schafft Auratikum diejenigen strukturellen Rahmenbedingungen, die für die effektive Organisation von wissenschaftlichen Inhalten vonnöten sind.

Jetzt mit Auratikum eigenen digitalen Zettelkasten erstellen und auf Innovationsjagd gehen: 

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Header Photo by Patrick Perkins

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